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Okinawa 1945 – Eine Reise der Erinnerung

Dieser Tourvorschlag ruft die Schlacht um Okinawa 1945 in Erinnerung, von der die Bevölkerung stark betroffen war. Die Besichtigung umfasst unter anderem das Himeyuri-Monument mit Himeyuri-Friedensmuseum und die “Ecksteine des Friedens” in Mabuni. Besucher gedenken der Kriegstoten, um ihnen eine friedvolle Ruhe in Würde zu wünschen.

 

1.Himeyuri-Monument (Weltkulturerbe 10 Minuten)

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Die Himeyuri-Krankenpflegerinnenabteilung wurde 1945 aus Oberschülerinnen aufgeboten. Einen Tag nach der Auflösung der Abteilung trafen sie an dieser Stelle amerikanische Gasgranaten und töteten viele. Das heute noch vielfach zum Beten besuchte Monument von 1946 ist über einer Höhle erbaut, die als Lazaratt diente.

 

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2.Himeyuri-Friedensmuseum ( Weltkulturerbe 50 Minuten)

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Das Museum schildert die Geschichte der 240 Personen starken Himeyuri-Abteilung, von der 136 den Tod fanden. Die Ausstellung besteht aus persönlichen Gegenständen, Fotos, lebensgroßen Nachbildungen von Höhlen und Unterständen sowie aus dem dokumentierten Zeugnis von Überlebenden.

 

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3.Die Ecksteine des Friedens (Weltkulturerbe 15 Minuten)

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50 Jahre nach Ende der Schlacht von Okinawa wurden 1995 die Ecksteine des Friedens errichtet. In die schwarzen Steine sind die Namen von 240.000 Opfern eingemeißelt, ungeachtet ihrer Nationalität oder ihres Status als Militärs oder Angehörige der Zivilbevölkerung. Die Flamme auf dem zentralen Platz wird am 23.Juni jeden Jahres, dem Tag des Endes der Schlacht um Okinawa, zum Sonnenaufgang entzündet.

 

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4.Friedensmuseum der Präfektur Okinawa (Weltkulturerbe 60 Minuten)

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Das moderne Museum ist in mehrere Ausstellungsbereiche gegliedert, die Schlacht um Okinawa 1945 mit ihrer Vorgeschichte, die Erlebnisse der Bevölkerung im Krieg und danach unter amerikanischer Besatzung (1945-1972) zum Thema haben. Historische Gegenstände, Rekonstruktionen, Dokumente und Zeugnisse Überlebender prägen die Ausstellung, die eine starke Botschaft aussendet über das Elend des Krieges, verbunden mit der Bitte um dauernden Frieden auf der Welt.

 

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5.Mabuni-no-oka-ireito (Mabuni-Kriegsgedenkstätten) (Weltkulturerbe 30 Minuten)

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Das Gelände hoch über den Klippen des Mabuni-Hügels war die Szene des letzten Kampfes der zusammengedrängten Verteidiger gegen die US-Streitkräfte 1945. Hier nahmen sich der japanische General Ushijima und sein Stab das Leben. Die sterblichen Überreste von 180.000 Menschen sind in einem Nationalen Grabmonument untergebracht. Das heute parkähnlich gestaltete Gelände weist zahlreiche von den Präfekturen Japans errichtete Monumente auf.