Top > Tourvorschläge > Schloss Shuri und die Burgstadt – Das königliche Okinawa
Der Vorschlag zur Besichtigung des Schloss Shuri aus der Zeit des Königreichs Ryukyu und der Burgstadt umfasst UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten wie das Königsmausoleum Tama-udun, das Steintor Sonohyan-utaki, das Schloss Shuri selbst sowie Villa und Gärten von Shikina-en. Auf dieser Tour kann man auch Bingata-Kimono kennenlernen, die typische Bekleidung der königlichen Familie und des Adels damals, sowie typische Spezialitäten probieren und Awamori, Okinawas Reisschnaps, in einer historischen Brennerei verkosten.
Bingata ist Shuris traditioneller Kimonostoff, bekannt wegen seiner reichen tropischen Naturfarben und Okinawa-typischen Motive. Shuri Ryusen gibt Einblicke in die Herstellungsweise, auch mit kurzen Workshops, in denen man Textilien mit Korallenstempeln selbst färben kann.
zu Fuß
Das attraktive Gebäude mit drei Grabkammern imitiert den Stil des Seiden (Hauptpalast im Schloss Shuri) und wurde 1501 von König Sho Shin für seinen Vater Sho En, Begründer der 2.Sho-Dynastie, und die Nachfahren errichtet. Löwenstatuen bewachen das Gebäude, der Vorplatz ist mit Korallenkies gestreut.
zu Fuß
Das zeremonielle äußerste Burgtor im chinesischen Stil diente der Begrüßung der für das Königreich Ryukyu sehr wichtigen chinesischen Gesandten. Der Name in der Inschrift spielt höflich auf ein „Land der Schicklichkeit" an. Anlässlich des G 8-Gipfels im Jahre 2000 erschien ein neuer 2000-Yen-Schein mit dem Shurei-Tor als Motiv.
zu Fuß
Zunächst gelangt man zum Steintor Sonohyan-utaki, das zum Weltkulturerbe zählt. Das Tor ist eigentlich eine Gebetsstätte, die dem Besucher einen Eindruck vom Utaki („Heilige Orte")-Glauben und der Zeit der Steinmauertechnik vermittelt. Das Schlossinnere ist in einen Regierungsbereich, Raum für religiöse Zeremonien und einen Wohnbereich gegliedert. Diese Bereiche bieten einen lebendigen Einblick in die Geschichte des Königreichs Ryukyu und seine auf den internationalen Handel gestützte einzigartige Kultur.
zu Fuß
Der im 15.Jahrhundert von König Sho Hashi angelegte Ryutan-Teich diente einst der Unterhaltung hoher Gäste mit Bootspartien. Heute heißen hier Vögel, Karpfen und Katzen den Besucher willkommen. Der kleine Bezaitendo-Tempel wurde 1502 auf einer kleinen Insel im benachbarten Enkan-Teich errichtet. Er beherbergte kostbare buddhistische Sutren, ein Geschenk des Königs von Korea.
zu Fuß
Innerhalb des als Museum ausgestatteten Besucherzentrums befindet sich das Restaurant Suimui, in dem typische Okinawagerichte wie Soki-Soba, Jushi-Reis, Erdnuss-Tofu (Jimamidofu) und Taco-Reis zu erschwinglichen Preisen gereicht werden. Im Besucherzentrum sind auch deutschsprachige Informationen zum Schloss gratis erhältlich.
In diesem Haus wohnten im 17.Jahrhundert Adlige im Range von Sanshikan (Staatsminister), später zogen bürgerliche Bewohner ein und begannen ein Restaurant, das immer noch über einen schönen Garten aus der Zeit des Ryukyu-Königreichs verfügt. Okinawa-Spezialitäten wie Soba, Champuru und Yushidofu werden als Mittagstisch, als Abendmenü oder à la Carte serviert.
Auf dem Gelände eines alten udun (einer der Wohnsitze der ehemaligen Königsfamilie Sho von Ryukyu) entstand ein italienisches Restaurant. Feines Essen wird serviert mit Blick auf den erhaltenen alten Garten der Königsfamilie in einem Ambiente mit üppig wachsenden Banyan-Bäumen und Galgant-Blättern. „La Fonte" legt als Stätte gehobener Gastronomie besonderen Wert darauf, als Zutaten biologisches Gemüse aus eigenem Anbau zu verwenden.
zu Fuß
Das Destillationsverfahren für Awamori wurde in der Blütezeit des Fernhandels aus Thailand eingeführt. Die Herstellung aus Indica-Reis blickt heute bereits auf eine über 500-jährige Geschichte zurück. In der Präfektur Okinawa gibt es 48 Awamori-Brennereien, aber drei Gemeinden in Shuri markieren das historische Zentrum. Die traditionsreiche Firma Zuisen zeigt den Prozess der Fermentation von gedämpftem Reis mit Schwarzreishefe und lässt Awamori verkosten (gratis).
zu Fuß
Die 300 m lange, mit Ryukyu-Kalksteinen gepflasterte Straße ist ein Schatz der Präfektur Okinawa und zählt zu den 100 schönsten Straßen Japans. Im 16.Jahrhundert wurde sie vom König und seinen chinesischen Staatsgästen auf dem Weg in die Villa Shikina-en genutzt. Die Umgebung vermittelt einen Eindruck von der Atmosphäre der alten Königsstadt Shuri.
mit Auto oder Taxi
Der König von Ryukyu ließ den Komplex aus Wohngebäuden (udun) und Gärten 1799 als Zweitresidenz und Sommersitz errichten. Der voll begehbare Garten im Ryukyu-Stil hat im Zentrum einen Teich in der Form des Schriftzeichens für „Herz", dazu mehrere Brücken, einen Obstgarten und einen Pavillon auf dem integrierten Berg Shikuzan.