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Die Zeit der Ryūkyū-Dynastie

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Ungefähr ab dem 12.Jahrhundert kamen in verschiedenen Gebieten Okinawas lokale Kleinfürsten an die Macht. In der zweiten Hälfte des 14.Jahrdunderts reduzierten sich diese auf drei Königreiche im Süden, im Zentrum und im Norden der Hauptinsel (“Nanzan”, “Chuzan” und “Hokuzan”). Diese Zeit wurde “Sanzan-jidai” genannt, das Zeitalter der Drei Reiche. Am Anfang des 15. Jahrhunderts jedoch vereinigte Sho Hashi diese drei Mächte und gründete das Ryūkyū-Königreich 1429, mit dem Schloss von Shuri als Mittelpunkt. Ryūkyū hatte rege Handelbeziehungen zu China, Japan und anderen asiatischen Ländern. Die heute zu den traditionellen Handwerkskünsten Okinawas zählende Töpferei sowie Textil- und Lackkunst gelangten in dieser Zeit nach Ryūkyū.